Hessen
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Innerbetriebliche Praktika für Mitarbeiter

Einzelmaßnahme:

Innerbetriebliche Praktika für Mitarbeiter

Ziele:

  1. Förderung der Kooperation zwischen jüngeren und älteren Arbeitnehmern
  2. Förderung des Verständnisses größerer Arbeits- und Produktionszusammenhänge
  3. Neue Arbeitsbereiche kennen lernen
  4. Bereichsübergreifender Erfahrungsaustausch, Know-how- und Ideentransfer
  5. Verbesserung der betriebsinternen, gruppen- und abteilungsübergreifenden Kommunikation
  6. Qualifizierung durch strukturiertes Learning by Doing
  7. Erschließung von neuen Erfahrungsmöglichkeiten zur Steigerung des eigenen Problembewusstseins und der Problemlösungsfähigkeiten auf den gesamten Betrieb bezogen.
  8. Verbesserung der sozialen Kompetenz der Teilnehmer
  9. Förderung der Bereitschaft zur Qualifizierung und der Übernahme verschiedener Rollen: abwechselnd als Lernender und als Lehrende

Mittel:

  • Betriebsinternes Praktikaprogramm für Beschäftigte
  • Praktikumsbörse

Inhalte/Formen:

Durchführung von Praktika mit dem Schwerpunkt der Förderung der Kooperation zwischen jüngeren und älteren Mitarbeitern. Gezielte Anleitung, Einarbeitung und strukturierter Austausch von Erfahrungswissen. Kurz- und Langzeitpraktika

Verantwortlich:

Personalabteilung, betriebliche Vorgesetzte

Schritte zur Umsetzung

  1. Die Unternehmensleitung beschließt die Durchführung eines betriebs-internen Praktikantenprogramms für Belegschaftsmitglieder und beauftragt die Personalabteilung mit der Umsetzung.
  2. Die Personalabteilung definiert Ziele und Inhalte eines Praktikumsprogramms, unter besonderer Berücksichtigung der Betonung der Kooperationsidee zwischen jüngeren und älteren Mitarbeitern.
  3. Es werden in Abstimmung mit den betrieblichen Abteilungen und deren Führungskräften Praktikumsplätze ausgewählt und beschrieben. Dazu gehören die Beschreibung eines Anforderungs- und Lernzielkatalogs für den jeweiligen Praktikumsplatz und die Auswahl und Benennung von Praktikumsanleitern.
  4. In Workshops werden die Teilnehmer an dem Programm über die Ziele und Inhalte informiert und auf ihre Rollen als Praktikumsanleiter, bzw. Praktikanten vorbereitet. Es ist wichtig, die Kooperationsbereitschaft und Unterstützung aller Beteiligten zu gewinnen.
  5. Praktikumsanleiter und Praktikanten erarbeiten vor Einsatz eine kurze Beschreibung ihrer Aufgaben und Lehr- bzw. Lernziele für das anstehende Praktikum. Dieser wird mit dem Koordinator für das Programm besprochen.
  6. Das Praktikum beginnt mit einer offiziellen Begrüßung des Praktikanten durch den betrieblichen Vorgesetzten am Einsatzort.
  7. Die Praktikumsanleiter und Praktikanten erstellen einen kurzen, standardisierten Praktikumsbericht und schreiben Ideen und Verbesserungsvorschläge hinsichtlich des Programms aber auch in Bezug auf den Betriebsteil nieder, den sie kennen gelernt haben.
  8. Diese Berichte werden dem Koordinator vorgelegt und von diesem ausgewertet. Die Ergebnisse werden mit den Teilnehmern des Programms und den betrieblichen Vorgesetzten besprochen und soweit von Interesse, auch in der Betriebszeitung oder in Betriebsversammlungen vorgestellt. Die Verbesserungsvorschläge werden den betroffenen Abteilungen gesondert zur Verfügung gestellt.
  9. Nach einem Jahr findet eine Gesamtauswertung des Praktikantenprogramms statt. Es wird eine Entscheidung über die weitere Verfahrensweise getroffen.
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