Hessen
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Probleme besser lösen

Einzelmaßnahme:

Förderung der fachlichen und sozialen Problemlösungskompetenz von Mitarbeitern

Ziele:

  1. Förderung der Fähigkeit, Probleme im Funktionsbereich frühzeitig zu erkennen, Vorgesetzte oder andere Mitarbeiter zu informieren und individuell bzw. kooperativ mit anderen Lösungen zu suchen (operative Problemlösungskompetenz)
  2. Förderung und Entwicklung eines guten Betriebsklimas
  3. Mitarbeiter befähigen, Störungen im Umgang miteinander selbstverantwortlich und eigeninitiativ zu lösen, um Reibungsverluste zu minimieren (soziale Problemlösungskompetenz)
  4. Teamfähigkeit erhöhen

Mittel:

  • Erarbeitung eines Personalentwicklungsansatzes, der auf die Förderung fachlicher und sozialer Problemlösungskompetenz abzielt
  • Qualitizierungsmaßnahmen
  • Änderung der Werthaltungen und Einstellungen zu Problemen

Inhalte/Formen:

  1. Beschreibung der Bedeutung der Problemlösungskompetenz von Mitarbeitern für das Unternehmen
  2. methodische und institutionelle Ansätze für die Förderung der Problemlösungskompetenz, wie z.B. Quality Circle, betriebliches Vorschlagswesen, etc.
  3. materielles Anreizsystem, welches mit wachsender Problemlösungskompetenz korrespondiert
  4. Qualifizierungsziele und Maßnahmen zur Entwicklung sozialer Problemlösungskompetenz

Verantwortlich:

Personalabteilung, betriebliche Vorgesetzte

Schritte zur Umsetzung

  1. Die Personalabteilung beschließt die Einführung von Qualifizierungsmaßnahmen zur Förderung der fachlichen und sozialen Problemlösungskompetenz von Mitarbeitern.
  2. Inhaltliche Festlegung, was Problemlösungskompetenz in den Funktionsbereichen des Unternehmens bedeutet, und durch welche Maßnahmen sie gefördert werden kann?
  3. Erarbeitung eines auf Problemlösungskompetenz abzielenden Personalentwicklungsansatzes für das Unternehmen
  4. Schaffung eines Arbeitsklimas, in dem Vorgesetzte ihre Mitarbeiter ermuntern, Probleme als normal anzusehen und zu benennen
  5. Umsetzung von Qualifizierungsmaßnahmen, insbesondere auch für die betrieblichen Vorgesetzten, zur Entwicklung ihres Führungsverhaltens
  6. Erarbeitung von abteilungsbezogenen Umsetzungsprogrammen, die Methoden und Instrumente benennen sowie eine Zeitplanung und Controllingschritte enthalten
  7. Es wird ein Evaluierungsprogramm erarbeitet, welches Kriterien zur Feststellung wachsender Problemlösungsfähigkeit festlegt. Dieses Evaluierungsprogramm kommt nach einer definierten Anlaufzeit zum Einsatz (ca. nach 6 Monaten).
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